
Bisher war die Bereitstellung dieser Informationen nur unter großen technischen Aufwand möglich, was einen explosionsartigen Anstieg der IT-Investitionen zur Folge hatte. Nachdem sich Unternehmensleitungen gerade erst von seinem MIS-Trauma bzw. dem ausgebliebenen Erfolg der kostenintensiven Managementinformationssysteme erholt haben, führen nun überspezifizierte ERP-Projekte zu Problemen.
Kein Wunder also, dass Entscheidungsträger an Business-Intelligence-Software, die entweder kostenintensiv ist oder deren Implementierung viel Zeit in Anspruch nimmt, keinerlei Interesse haben. Gefragt sind heute unkomplizierte und erschwingliche Lösungen.
Was heute geboten wird
Business-Intelligence-Lösungen, die Daten aus Bilanzen oder sogar ERP-Systemen extrahieren, sind in gewisser Weise nichts Neues. Große Anbieter beherrschen diese Technik meisterhaft und zeigen sich heute omnipräsent und überlegen. Aber dieses Prestige hat seinen Preis und seine Tücken: Viele dieser Lösungen verwenden eigene, oft wenig transparente Technologien, und manche stoßen schon bei den einfachsten Aufgaben, wie z. B. das Erstellen von adhoc-Berichten, an ihre Grenzen.
Natürlich gibt es für solche Fälle Expertenlösungen. Diese Lösungen bieten ein gezielteres Vorgehen, insbesondere in spezifischen vertikalen Märkten. Daran ist im Prinzip nichts auszusetzen. Dennoch werden weitaus weniger Expertenlösungen als erwartet den Anforderungen von Anwendern gerecht wenn es darum geht, Daten aus einer oder mehreren Datenbanken abzurufen, zu formatieren und als Report in einem marktgängigen Softwareformat auszugeben ( z. B. in Microsoft Excel).
Excel, das wohl bekannteste Tabellenkalkulationsprogramm, ist so gut wie jedem Anwender im Unternehmen vertraut. Ein wichtiger Faktor, wenn man berücksichtigt, dass das Budget für Softwareschulungen in den meisten Unternehmen sehr begrenzt ist. Die meisten Computerbenutzer verfügen bereits über Excel-Grundkenntnisse und entwickeln sich oft zum erfahrenen Anwender. Hinzu kommt, dass Excel bereits auf den Desktops der Anwender installiert ist, also keine zusätzlichen Investitionen erfordert.
Es gibt Unternehmen, die die Entwicklung ihres Business-Intelligence-Systems selbst in die Hand genommen haben, und einige davon mit Erfolg. Vor allem kleineren Betrieben fehlt es jedoch an den erforderlichen technischen Ressourcen. Sie waren deshalb auf Microsoft Office und insbesondere Excel angewiesen und haben mithilfe von Add-ons deren Leistung gesteigert und ein gewisses Maß an Automatisierung erreicht. Dieser Ansatz entpuppte sich letztendlich als sehr erfolgreich. Unlängst hat dieser Erfolg auch das Interesse der großen Anbieter geweckt, die sich jetzt von diesem Kuchen ein dickes Stück abschneiden wollen.
Mit anderen Worten: Was früher in der IT-Abteilung als bescheidenes Hilfstool galt, hat sich ganz allmählich zu einem ausgereiften Softwareprogramm entwickelt. Nach kontinuierlichen Verbesserungen im harten Konkurrenzkampf haben diese Tools als zuverlässige und komplette Softwarelösungen einen Markt erobert, auf dem Computerplattformen und Datenbanktypen kaum noch eine Rolle spielen.
Was heute gebraucht wird
Eine in diesem Jahr veröffentliche Studie[1] bestätigte kürzlich, was wir schon lange annahmen: Geschäftliche Entscheidungen werden in Gruppen getroffen. Ob strategische Entscheidungen auf Managementebene oder betriebliche Entscheidungen durch leitende Angestellte, an der Entscheidungsfindung sind immer mehrere Personen beteiligt. Genau deshalb werden an ein Business-Intelligence-System auch unterschiedliche Erwartungen gestellt. Aber trotz dieser Erkenntnis werden immer noch viele Softwareprodukte angeboten, die die Arbeitsweise und Anforderungen der Anwender kaum oder gar nicht berücksichtigen.
Denken Sie nur einmal an die Vorteile eines BI-Systems, das in der Lage wäre, für Ihr Unternehmen folgende Anforderungen zu bewältigen:
Auszug aus dem White Paper “Business Intelligence im Dienst des Unternehmens: der Schlüssel zum Erfolg Ihres Projektes” mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht. Copyright © Symtrax. Alle Rechte vorbehalten.
CXO Europe Leser können sich das Whitepapers kostenlos hier herunterladen.
Joseph Spear ist Business Development Manager bei Symtrax. Der Experte für europäische Marktentwicklung leitet den Symtrax- Geschäftsbereich Markt- und Produktstrategien und hat dabei immer ein offenes Ohr für die Anforderungen der Kunden.
Symtrax
Das international ausgerichtete Unternehmen Symtrax wurde 1989 gegründet und ist vor allem für seine Multiplattform-Reportinglösungen bekannt. Symtrax konzentriert sich auf die fünf folgenden Kerngeschäftsbereiche: Elektronische Formulare; Business Intelligence; Output-Management; Datenarchivierung und –verteilung; Consulting. Tagtäglich werden die zuverlässigen und benutzerfreundlichen Lösungen von Symtrax von mehr als 3.000 Unternehmen genutzt, die damit effizienter und zeitsparender arbeiten sowie ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern.